Pressestimme zum Stück Einer spinnt immer

Quelle: vom 1991-00-00
Quelle: unbekannt"Einer spinnt immer" bei der Laienspielgruppe der DompfarreiWenn der Kajetan zum Karajan wirdPremiere im Kolpinghaus: Am Dienstag, 19. November, 19.30 Uhr, stellt die Laienspielgruppe der Dompfarrei Würzburg ihr neues Stück vor, ein Schwank in drei Akten von Martin Fischer. Der Titel: "Einer spinnt immer."Wer die Schauspieltruppe um Regisseur Rolf Düchting näher kennt, der möchte hinzufügen: "Eigentlich spinnen sie ja alle." Und das ist beileibe keine Beleidigung, eher ein Kompliment. Denn die "Spinner", das sind im Alltag Arzthelferinnen, Bankangestellte, Erzieherinnen, Lehrer und Regierungsbeamte, die allerdings ein extrem zeitaufwendiges Hobby betreiben: Das Theaterspielen. Für den harten Kern der Truppe, Peter Buschkühl, Rolf Düchting, Anita und Wolfgang Endres, die seit 1969 beisammen sind, beginnt das Theaterjahr bereits im Januar mit der Lektüre. Fünfzig bis sechzig Stücke werden im Schnitt probegelesen. Ist die Entscheidung gefallen, heißt es, Rollen verteilen und Texte lernen. Anfang Herbst sind die ersten Sprechproben, und dann geht es Schlag auf Schlag: Bühnenprobe, Kleiderprobe, Generalprobe Premiere! Der ganz normale Theaterstreß ...Dass bei alledem die Freude am Spiel nicht verloren geht, wollen die Domschauspieler mit "Einer spinnt immer" wieder unter Beweis stellen. Worum geht es? Im Mittelpunkt der Geschichte steht Kajetan Dierlinger, ein Bürgermeister, der allerdings viel lieber Dirigent wäre. Als dieser eines Tages nach einem Unfall das Krankenhaus verlässt, scheint der Jugendtraum in Erfüllung zu gehen. Kajetan hält sich für Karajan... .Eine köstliche Komödie, gewürzt mit einem Gaunerpärchen, einem Freund namens Gustav und einem echten Hausfaktotum. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.